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Spezialisten des Kreiskrankenhauses der Stadt Khanty-Mansiysk werden Patienten aus der Provinz Homs beraten

8 dezember 2018 12:08

Department of Public and External Relations of the Khanty-Mansiysk Autonomous Okrug – Ugra informs:

Die Delegierten aus der syrischen Provinz Homs besuchten im Rahmen ihres Arbeitsbesuchs das Kreiskrankenhaus von Khanty-Mansiysk.

Hier haben die Gäste ein Arbeitstreffen abgehalten. Am Treffen erörterte man die Fragen der Fernberatung von Patienten aus der Provinz Homs mit Einsatz von Telekommunikationsmitteln durch Spezialisten der Medizineinrichtungen von Jugra.

Laut der Chefärztin der Klinik Elena Kutefa, gibt es in dieser syrischen Region einige abgelegene Dörfer. Die Spezialisten aus den großen regionalen Zentren können die Sprechstunden für Patienten aus solchen Wohnorten hauptsächlich nur über Telekommunikationstechnologien organisieren.

"Über 4,5 Tausend solcher Sprechstunden finden jährlich im klinischen Krankenhaus des Autonomen Kreises statt, und die Hälfte von ihnen sind Konsultationen im Zusammenhang mit onkologischen Erkrankungen", sagte sie. "Wöchentlich werden Ärzte von Einrichtungen der ersten und zweiten Ebene von den Leitern des Perinatalzentrums, dem Chefneurologen und Nephrologen von Jugra und anderen Spezialisten beraten."

Ein wichtiger Aspekt bei der Anwendung moderner Technologien ist, dass Spezialisten per geschlossene Kommunikationskanäle die Möglichkeit haben, Röntgenbilder, Ergebnisse von MRT-Untersuchungen, endoskopische Manipulationen, einschließlich Videodateien auszutauschen. Dabei können sie so schnell wie möglich Entscheidungen treffen und geeignete Behandlungstaktiken auswählen.

Alle diese Tatsachen zeugen von großer und fortschrittlichster Erfahrung, die die Ärzte dieser Gesundheitseinrichtung in Beratung mit Einsatz von Telekommunikationstechnologien gesammelt haben.

„Wir sind bereit, Telemedizinberatungen unserer Kollegen aus Syrien, gemeinsame Schulungen, Collegia durchzuführen. Natürlich möchten wir auch ihre Erfahrungen kennenlernen, insbesondere aus dem Bereich Kriegs-und Feldchirurgie“, fügte Elena Kutefa hinzu.

Während des Treffens berichtete sie, dass jedes Jahr die Abteilungen der Klinik mehr als 770 Tausend Sprechstunden haben. Das rund um die Uhr besetzte Krankenhaus ist für 730 Betten ausgelegt, es werden mehr als 26 Tausend Krankenhauseinweisungen pro Jahr registriert, etwa 14,5 Tausend große chirurgische Eingriffe werden durchgeführt.

"Unser Stolz ist das onkologische Zentrum, wo die radiologische Hilfe für die Menschen von Jugra konzentriert ist", betonte Elena Kutefa. „Wir haben eigene Herstellung der radioaktiven Medikamente für die Durchführung der Diagnostik mittels CT-Untersuchung.“

Die Chefärztin sagte, dass 2018 im Krankenhaus neue Technologien eingesetzt wurden, einschließlich intraoperativer Bestrahlung. Darüber hinaus wurde erstmalig eine offene Radionuklidquelle zur Behandlung von Knochenmetastasen eingesetzt.

Elena Kutefa berichtete, dass seit Anfang des Jahres die Spezialisten dieser Gesundheitseinrichtung bereits 10 Nierentransplantationen durchgeführt haben.

Nach der Präsentation bekundeten die Gäste großes Interesse an der gesammelten Erfahrung der Jugra-Klinik. Sie äußerten die Bereitschaft, gemeinsame Konsultationen durchzuführen, und boten auch an, Schulungsveranstaltungen unter Beteiligung von Studenten aus der Arabischen Republik Syrien auf der Basis des Krankenhauses des Autonomen Kreises zu organisieren.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Delegation geleitet vom Gouverneur der Provinz Homs Talal al-Barazi auch die Entwicklungen und Erfahrungen des wissenschaftlichen und analytischen Spielmann-Zentrums für die rationelle Nutzung der Bodenschätze in Khanty-Mansiysk kennengelernt hat.


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