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Die Gouverneurin von Jugra schlug vor, das Russische Korps der Freiwilligen zu bilden

3 november 2018 10:00

Department of Public and External Relations of the Khanty-Mansiysk Autonomous Okrug – Ugra informs:

Die Gouverneurin von Jugra Natalja Komarowa präsentierte den Teilnehmern des Abschlussforums „Gemeinschaft“ das Projekt der Bildung der allrussischen gemeinzügigen Organisation „Das Russische humanitäre Korps der Freiwilligen“. Die Präsentation fand in Moskau im Rahmen der Arbeitsgruppe „Traditionen, Kultur, Diplomatie: „weiche Kraft“ als Antrieb der Förderung von Interessen Russlands im Ausland“ statt.

„Humanitäre Fähigkeiten der bürgerlichen Gesellschaft ist ein wichtiger Bestandteil der internationalen Diplomatie,- sagte die Regionsleiterin. Unter den führenden Ländern nimmt Russland nach dem Kriterium „weiche Kraft“ den 26. Platz. In der Spitze sind hier Frankreich, Großbritannien, die USA. Aus den offenen Quellen ergibt sich, dass rund 300 Nichtregierungsorganisationen in Russland den Beratungsstatus in einem entscheidenden UNO-Gremium für die Arbeit mit den Organisationen der Zivilgesellschaft haben. Zum Vergleich: die französischen Organisationen sind dreimal so groß, Brasilien hat mehr als tausend solcher Organisationen im beratenden Status. Experten sagen, dass die Gründe für diese Situation der Mangel an internationaler Erfahrung und der Mangel an Projekten zur gezielten Einbeziehung der eigenen Bürger in die internationalen Institutionen sind“.

Laut Natalia Komarova sind unter russischen Organisationen, die die aktive internationale humanitäre Tätigkeit im Ausland ausüben, die Stiftung "Gerechte Hilfe von Ärztin Lisa“ und „Russische humanitäre Mission“. Die russisch-orthodoxen Fonds des heiligen Apostels Paulus und des Apostels Andreas des Ersten führen die kulturellen und pädagogischen Projekte in Syrien und Serbien durch. Die Gouverneurin erwähnte auch die Alexander-Gorchakov-Stiftung für die Förderung der öffentlichen Diplomatie, die Stiftung zur Unterstützung und zum Schutz der Rechte von Landsleuten, ebenso das Institut für Demokratie und Zusammenarbeit.

Nach der Meinung der Gouverneurin sind die Regionen wenig an der internationalen Arbeit beteiligt: „Als Eduard Loginov (ein Mitglied der öffentlichen Kammer von Jugra) mit diesem Projekt zu mir kam, hatte ich keinen Grund zu sagen, dass es falsch war. Dies ist wirklich die Richtung, die angegangen werden muss, da genau in den Regionen freiwillige Helfer und öffentliche Organisationen konzentriert sind. “

Natalia Komarova betonte, dass die Entwicklung der Freiwilligenarbeit, insbesondere des Exports russischer humanitärer Projekte in das Ausland, immer noch durch eine Reihe von Hindernissen gebremst wird.

In einer Studie der Agentur für strategische Initiativen wird das Fehlen einer offenen Vorgehensweise für die Interaktion zwischen den Behörden, nachgeordneten Einrichtungen und Freiwilligen, ein eingeschränkter Zugang zu Räumlichkeiten sowie materiellen und technische Mittel für die Organisation von Freiwilligentätigkeiten hervorgehoben. Unter anderen sind es auch die nichtausreichende Informiertheit der Bevölkerung über das bürgerschaftliche Engagement, regulatorische und finanzielle Einschränkungen. Was die internationalen humanitären Projekte angeht, wird die Liste von Hindernissen durch die unzureichende Sprachausbildung der meisten Menschen und den Mangel an Arbeitserfahrung im Ausland ergänzt.

„Die Bemühungen des Staates in der Entwicklung der internationalen Kooperation können mit der Tätigkeit der russischen öffentlichen Bewegungen, Beteiligung der Bürger an den internationalen Projekten und an humanitären Missionen gestützt werden,- sagte Natalja Komarowa. Heutzutage sind alle Ressourcen vorhanden, um die Volkswille in die praktische Ebene zu übertragen. Die Aktivisten von Jugra sagen: „Ein echter Freiwillige sucht die Kooperation mit den anderen Menschen oder mindestens drückt offen seine Solidarität“.

In diesem Zusammenhang schlägt Jugra vor, das Russische Korps der Freiwilligen zu gründen. Das kann ein intelligentes Koordinierungszentrum sein, dessen Ziel in der Sammlung der international gerichteten humanitären Bemühungen, in der Entwicklung der Interaktionsmodellen für gesellschaftlichen Mächte und Behörden bei der Lösung der inneren und äußeren humanitären Aufgaben bestehen könne.

„Dieses Werkzeug der „weichen Kraft“ lässt mindestens drei Aufgaben lösen: Schaffen des komplexhaften Vorgehensweise bei der Entwicklung der Freiwilligentätigkeit unabhängig von dem Teilnahmegebiet; Bildung der sicheren Infrastruktur-und Ressourcenbasis für die Tätigkeit der Freiwilligen; Einführung der einheitlichen Auswahlstandards, sprachliche Ausbildung der Freiwilligen (vor allem nach den UNO-Arbeitssprachen: Englisch, Spanisch, Französisch) für die erfolgreiche Umsetzung eigener humanitären Missionen, für die Erweiterung der russischen Vertretung in bereits gestarteten internationalen Projekten. Es ist auch wichtig die berufliche Mobilität der Freiwilligen mittels Veranstaltung der Schulungen und Übungen zu erhöhen“- fügte Natalja Komarowa hinzu.

Der Autonome Kreis verfügt über eine gut entwickelte personelle und materialtechnische Basis sowie über umfangreiche Erfahrung in der Durchführung internationaler Veranstaltungen. In diesem Zusammenhang schlug die Regionsleiterin vor, Jugra als Plattform für ein Pilotprojekt zu wählen.

„Die Arbeit sollte unter Beteiligung einschlägiger Ministerien, Regierungsabteilungen der Russischen Föderation, regionaler Behörden und zivilgesellschaftlicher Institutionen geführt werden-äußerte ihre Sicherheit Natalia Komarova. - Ich schlage vor, diese Initiative zu unterstützen und die Notwendigkeit ihrer Gründung und Umsetzung in den Jahresbericht des Präsidenten der Russischen Föderation über die Lage der Zivilgesellschaft des Landes aufzunehmen. Der Bericht wird derzeit von der öffentlichen Kammer des Staates vorbereitet. Auf diese Weise können wir schnell von einer entwickelten Idee zu den tatsächlichen Handlungen übergehen“.

„Unser Beirat hat diese Idee aktiv unterstützt. Ich möchte auch Natalia Komarova für die Unterstützung dieses Projekts danken. Der Autonome Kreis von Khanten und Mansen als Ganzes leistet viel Arbeit in Richtung Freiwilligenarbeit “,- sagte die Moderatorin der Arbeitsgruppe, die Vorsitzende des Beirats der öffentlichen Kammer Russlands für öffentliche Diplomatie, humanitäre Zusammenarbeit und Bewahrung traditioneller Werte, Elena Sutormina.


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