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Флаг автономного округа-Югры

Das Gesundheitswesen

Zu Beginn des Jahrhunderts hat der russische Wissenschaftler, Ökonom und Ethnograph Dunin Gorkawitsch, nachdem er in unseren nördlichen Breiten weilte, geschrieben: «Die Situation der medizinischen Versorgung hier ist so, dass bei allen Willen, sie nicht in der Lage ist, die Bevölkerung zu befriedigen. Im ganzen Gebiet gibt es 100 Tavernen, 80 Kirchen, 35 Schulen und nur 2 Krankenhäuser».

Zwei Amts-Ärzte arbeiteten in Surgut und Berjosowskij und Landarzt – in Obdorskij Rayon. Die lokale Bevölkerung litt unter Pocken, Typhus, Syphilis, Tuberkulose, Schorfreude, Bindehautentzündung, Kinder-Infektionskrankheiten. Diese Krankheiten behandelten Schamanen und Medizinmänner.

Im Jahre 1917 gab es auf dem Territorium des autonomen Kreises zwei 20-Betten-Krankenhäuser, zwei Ambulanzen ohne Ärzte, 5 Sanitätspunkte mit Kompaniesanitätern und Hebammen. Jährlich zogen ärztliche Schlitten-Ski-Trupps aus Tjumen, Omsk, Moskau zu Untersuchungstouren durch Jugra zur Behandlung von Patienten und der Durchführung der Präventionsarbeit.

Die Situation im Gesundheitswesen veränderte sich allmählich. Es entstanden neue Krankenhäuser, Ambulanz- und Geburtshilfepunkte. Heute arbeiten in den medizinischen Organisationen des autonomen Kreises fast 8 Tsd. Ärzte, mehr als zweitausend medizinische Fachkräfte mit mittlerer Bildung.

Es gibt medizinisches Personal mit akademischer Ausbildung: 230 Kandidaten der medizinischen Wissenschaften, 18 Doktoren der medizinischen Wissenschaften, mit Ehrungen als Verdienter Arzt der Russischen Föderation, Beste im Gesundheitswesen, Verdienter Mitarbeiter des Gesundheitswesens von Jugra.

Jährlich werden durch high-tech-medizinische Versorgung in den Gesundheitseinrichtungen des Kreises fast zehnausend Patienten versorgt, in föderalen medizinischen Zentren etwa zweitausend Einwohner Jugras. Hochtechnologische medizinische Versorgung gibt es im autonomen Kreis in allen Profile, mit Ausnahme der Transplantation. Im Jahr 2014 wurde die Entscheidung über die Organisation von Nierentransplantationen im Chanty-Mansijsker Autonomen Kreis – Jugra, sowie der Bildung eine Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung eines regionalen Entwicklungskonzepts der Transplantation von Organen und Geweben, getroffen.

Zur Erhöhung des Umfangs der Bereitstellung von high-tech-Hilfe in Jugra arbeiten ein augenärztliches und ein onkologisches Zentren, wird ein interdisziplinäres 1100-Betten Krankenhaus in Nishnewartovsk gebaut. Vorgesehen sind Maßnahmen für die unterbrechungsfreie Versorgung der Institutionen mit den für die Erbringung solcher Hilfen so wesentlichen Verbrauchsmaterialien.

In den kreislichen medizinischen Einrichtungen wurden gebildet mobile Teams von Experten gebildet, die in den abgelegenen Ansiedlungen die Auswahl der Patienten vornehmen, die einer hochqualifizierten medizinischen Versorgung bedürfen.

Zur Gewährleistung eines gleichen Zugangs zu medizinischer Hilfe für die Bevölkerung des autonomen Kreises wird ein Zonen-Prinzip angewandt. Es wurden 5-Zonen eingerichtet, die konzentriert in den großen Städten Jugras tätig sind. Die Medizinische Organisation in diesen Zentren bieten spezialisierte medizinische Hilfe für die Bewohner der umliegenden Gemeinden unter Berücksichtigung der Verkehrsanbindung. Medizinische Versorgung wird in allen wichtigen Profilen gewährleistet: perinatale, Kardiologie, Onkologie, Traumatologie, Psychiatrie, Drogen-und Alkoholmissbrauch, Psychiatrie, Dermatologie und Venerologie.

Kurzfristig geplant ist die Einführung der Technologie der Transplantation von autologen Stammzellen bei der Behandlung von hämatologischen Erkrankungen und Tumoren weiter zu entwickeln, wie auch diagnostische und therapeutische Technologien der Nuklearmedizin.

Das im Chanty-Mansijsker Autonomen Kreis – Jugra geschaffene Gesundheitssystem zielt auf die Stärkung der Gesundheit seiner Einwohner, Rückgang der Sterblichkeit und Anstieg der Lebenserwartung ab.