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Флаг автономного округа-Югры

Geschichte der Besiedlung

Der legendäre Bezirk Jugra ist in erster Linie die historische Heimat der Ob-ugrischen Völker: Chanten, Mansen, Nenzen und Selkupen. Sie waren mit Jagd, Fischerei und Viehzucht beschäftigt. Nachdem die Turkvölker sie von Süden nach Norden geschoben hatten, zogen diese Völker ihre Fähigkeiten in unwirtschaftliche Regionen. Am neuen Ort begannen die Jugravölker Hirsche zu zähmen.

Die urzeitlichen Stätten von Menschen in dem Autonomen Kreis der Chanten und Mansen erschienen während der Mittelsteinzeit. Während des neolithischen Zeitalters wurde der linke Ufer des Flusses Ob besiedelt. Die Frühbronzezeit ist von einer großen Anzahl von Siedlungen auf dem rechten Ufer des Flusses Ob (Barsova Gora, Bezirk Surgut) dargestellt. In der Ära der frühen Eisenzeit wurde das Territorium neben dem Fluss Ob besiedelt. Während des frühen Mittelalters begann der Ausbau der Gentilordnung und die Bildung der charakteristischen Merkmale von ethnischen Gemeinschaften der Chanten und Mansen.

Im ersten Jahrtausend unserer Zeitrechnung erschienen in den Weiten der Taiga am rechten Ufer des Flusses Ob große befestigte Siedlungen der Chanten. Ihre Bewohner gingen auf Pelztierejagt, fangen Fische, verteidigten gegen Feinde.

In der ersten Hälfte des zweiten Jahrtausends unserer Zeitrechnung wurden die wichtigsten Merkmale der materiellen und geistigen Kultur der Chanten, Mansen, und Nenzen gebildet. Es wird angenommen, dass seitdem sie keine größeren Veränderungen haben.
In XII-XIII Jahrhunderten entwickelten sich auf den Territorien neben Irtysch und Ob territoriale Stammvereine der Chanten und Mansen, so genannte Fürstentümer. Jedes Fürstentum hatte ihre eigene Stadt, die als administratives, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum diente. Seit der zweiten Hälfte des XIII Jahrhunderts war ein neuer Faktor der Entwicklung des Territoriums  mit seinem Eintritt in die Goldene Horde verbunden. Während dieser Zeit hatten die Sibirienvölker (der Volk, der aus der Fusion ugrischen Völker und Türken stammte) die Häuptlinge, die ihr eigenes Heer hatten und die Macht durch Erbschaft übergaben. Im XIII Jahrhundert zeichnete sich unter allen  Sibirienvölkern der Führer Tajbuga aus, der die Stadt Tschimgi-Turu bildete, die als Zentrum des Khanates Tjumen war.

Am Ende des XIV. Jahrhunderts führte der Zerfall der Goldenen Horde zur Isolierung des Khanates Tyumen mit der Hauptstadt in Tschimgi-Turu und der herrschenden Dynastie Tajbuga. Im Jahre 1495 wurde das sibirische Khanat mit der Hauptstadt in Kaschlyk (Isker, Sibirien) gebildet. Es wurde dann die Grundprinzipien der politisch-administrativen und sozialwirtschaftlichen Organisation des Territoriums gebildet. Damals wurde es als Jugra bekannt.

Der Beginn der Verbindung von Sibirien mit Moskauer Staat startete im Jahr 1582 mit dem Kriegszug von Ermak. Im Herbst 1585, nach dem Tod von Ermak gründeten die Kosaken unter der Leitung vom Woiwode Ivan Mansurov an der Mündung des Flusses Irtysch auf dem rechten Ufer des Flusses Ob die erste russische befestigte Siedlung - Obskoj Stadt. So wurden die Territorien der Chanten und Mansen als Teil des russischen Staates, die schließlich im Jahr 1592 mit der Gründung der Stadt Pelym, Beresov, und im Jahre 1594 Surgut befestigt wurden. Die im Norden von Ob erschienenen Städte dienten als Orte des Handels. Auf den lebhaftesten Richtungen entstanden spezielle Stationen für den Wechsel der Pferde - "Jamen". Im Jahre 1637 wurden zwei Jamen – Demiansk und Samarowsk (jetzt die Stadt Khanty-Mansiysk ) gegründet.

Durch den Erlass von Peter dem I. wurde im Jahre 1708 die sibirische Provinz (hierher wurden die Städte Berezov, Surgut eingeschlossen) gegründet. Im Jahre 1775 wurde durch ein Dekret von Catherine der II die Provinz Tobolsk gegründet. Jahrhunderte XVIII -XIX sind durch eine friedliche Politik gegenüber dem westlichen Sibirien gekennzeichnet. Es nahm die Form der agrarischen Umsiedlungsbereichen des europäischen Russlands. Sei der Mitte des XVIII Jahrhundert ist es ein Ort des Exils für politische Verbrecher. In der Stadt Berezov verbüßten die Strafe der Fürst Alexander Menschikov, die Familie des Fürsten Dolgoruky, der Graf Andrei Osterman. Nach den Ereignissen auf dem Senatsplatz exilierte man hierher Dekabristen.

In dem XIX Jahrhundert, vor allem in der zweiten Hälfte begann in der Region die Entwicklung der kapitalistischen Verhältnisse. Die Umsätze von Jugra-Messen wuchsen in folgenden Städten: Surgut, Berezov, Laryaksk, Yugansk.

Seit Ende des Jahres 1920 wurde die Kollektivierung durchgeführt. Seit 1930 begann man nach Norden des Landes „besondere Siedler“ umzusiedeln, die ein großer Teil von Khanty -Mansiysk gebaut, sowie die Verbesserung von vielen Siedlungen durchgeführt haben. Eine der führenden Industriezweige war die Waldindustrie, die mit Holz nicht nur Sibirien, sondern auch den Ural versorgte. Im Jahr 1934 wurden im Bezirk die ersten Schritte zur Suche und Exploration von Öl und Gas gemacht.